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Träger Teil 2

Kitas mit kirchlichen Trägern

Die evangelische und die katholische Kirche sind wichtige freie Kita-Träger. Die meisten Kindergärten in kirchlicher Trägerschaft sind stark in die jeweilige Kirchengemeinde eingebunden. Die Kinder haben also meist Anteil an Kindergottesdiensten, Kirchenfesten und andere Gemeindeaktivitäten.
Außerdem spielt die Vermittlung christliche Werte in der Erziehungsarbeit von Kitas mit kirchlichen Trägern eine wichtige Rolle. Für gläubige Eltern ist die Einbindung des Kindes in das Leben der Kirchengemeinde sicherlich unproblematisch. Nichtreligiöse oder andersgläubige Familien, sollten dies allerdings bei ihrer Entscheidung für einen Kindergarten bedenken.
Auch wenn die Zugehörigkeit zu einer Kirche keine Voraussetzung für die Aufnahme des Kindes in die Kita sein mag, sollten die Eltern mit den Grundgedanken einer christlichen Pädagogik übereinstimmen.

Kitas freier Wohlfahrtsverbände

Wohlfahrtsverbände wie etwa das Rote Kreuz, der Paritätische Wohlfahrtsverband und die Arbeiterwohlfahrt sind gemeinnützige Organisationen. Sie unterstützen Familien in allen Lebensbereichen: Sie leisten beispielsweise Erziehungs- und Familienberatung, Schwangerschaftskonfliktberatung, Eheberatung, Familienbildung, bieten Kur- und Erholungshilfe an, Mütter- und Familienzentren und eben auch Kindertagesstätten.
Was für die kirchlichen Träger gilt, gilt auch für die Wohlfahrtsverbände: Ihre Arbeit ist unabhängig und selbständig, häufig ehrenamtlich und auf soziale Gerechtigkeit und Gemeinwohl ausgerichtet. Eltern sollten allerdings grundsätzlich mit der besonderen weltanschaulichen oder religiösen Ausrichtung des jeweiligen Wohlfahrtsverbandes einverstanden sein.

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