Wie erkennt man gute Einrichtungen? Teil 3
Sprachliche und kognitive Anregungen in der Kita
Wünschenswert ist eine ganzheitliche Förderung der Kinder: musischer, sprachlicher und mathematische-naturwissenschaftlicher Bereich sollten gleichermaßen angesprochen werden. In der Kita sollten deshalb genügend Bücher und Lernspielzeug vorhanden sein. Kreative Aktivitäten wie Malen, Basteln oder Musizieren sollten ebenso auf der Tagesordnung stehen wie die Nutzung von Computern oder die Arbeit im Garten. Außerdem sollten die Erzieherinnen und Erzieher auf die Entwicklung der Sprach-Fähigkeit der Kinder achten: Durch morgendliche Gesprächskreise etwa oder durch gemeinsames Singen und Vorlesen kann die Sprachentwicklung der Kinder unterstützt werden.
Daneben ist selbstverständlich Bewegung sehr wichtig für die körperliche Entwicklung der Kinder. Genügend Platz zum Toben, ein Klettergerüst im Garten und die Ausstattung der Kita mit Bällen, Springseilen und ähnlichem Zubehör sind schon mal eine gute Voraussetzung.
Strukturen und Verhaltensregeln in der Kita
Um sich geborgen und sicher zu fühlen und sich möglichst schnell in die neue Umgebung einzugewöhnen, sind feste Strukturen für die Kinder in einer Kita wichtig: die Erzieher sollten auf einen regelmäßigen Tagesablauf aber auch genaue Verhaltensregeln achten.
Elternarbeit in der Kita
Nicht nur die Kinder sollen sich in der Kita wohlfühlen, auch ihre Eltern. Nur so können sie Vertrauen in die Kita und ihr Personal entwickeln. Eltern sollten die Gewissheit haben, bei Fragen und Problemen jederzeit einen Mitarbeiter der Kita ansprechen zu können. Auch umgekehrt sollten die Erzieherinnen und Erzieher Wert darauf legen, bei Auffälligkeiten Rücksprache mit den Eltern zu halten. Viele Kitas haben deshalb Elternsprechstunden eingerichtet, gemeinsame Feste mit den Eltern und selbstverständlich Elternabende, die mindestens einmal im Jahr abgehalten werden. Hier wird dann auch der Elternrat gewählt, der alle anderen Eltern vertritt.