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Auswahlkriterien

Auf dem Weg zum Kita-Platz

Bevor sie mit der Suche nach einem Kita-Platz beginnen, sollten sich Eltern darüber im Klaren sein, was ihnen an einer Kita wichtig ist: Nähe zur Wohnung, pädagogisches Konzept, Größe der Gruppen oder Öffnungszeiten? 

Kita, Überblick, Vorgehensweise

Kitas direkt um die Ecke der eigenen Wohnung mit großem Waldspielplatz, winzig-kleinen Gruppen und super-flexiblen Öffnungszeiten sind – zumal in Großstädten – wohl eher die Ausnahme. Zu wissen, was man sucht, bedeutet also auch, zu wissen, was man erwarten kann: Prioritäten setzen lautet die Devise. Dabei spielen sowohl praktische Aspekte eine Rolle, als auch die Fragen nach dem pädagogischen Konzept einer Einrichtung, Atmosphäre und persönlicher Eindruck.

Schritt 1: Entfernung der Kita von der Wohnung

Wenn die Kita von der Familienwohnung leicht zu erreichen ist, hat das nicht nur Vorteile für die Eltern, die sich eine lange Anfahrt sparen. Die Kinder lernen das nahe Umfeld der Wohnung kennen und üben, sich in einem kleinen Raum zu orientieren, anstatt ständig zwischen Kita, Turnstunde, Musikunterricht und elterlicher Wohnung mit dem Auto hin und her kutschiert zu werden.
Ein weiterer großer Vorteil einer Kita in der Nachbarschaft ist die Möglichkeit für die Kinder, Kontakte zu Nachbarskindern zu knüpfen. Der Kontakt zu Kindern in der unmittelbaren Umgebung der Familienwohnung kann die Selbständigkeit der Kinder fördern. Sie müssen nicht von ihren Eltern zu ihren Spielkameraden gebracht und wieder abgeholt werden, sondern können ab einem gewissen Alter den Weg auch alleine bewältigen.

Schritt 2: Öffnungszeiten der Kita

Vorab sollten sich Eltern außerdem überlegen, wie viel Betreuung sie für ihr Kind brauchen. Seit einigen Jahren versuchen viele Kitas, ihre Öffnungszeiten an die Lebensumstände der Eltern anzupassen. Betreuung ist nun in vielen Kitas auch über die klassischen Kernzeiten, 7.30 bis 16.00 Uhr, möglich. Die meisten Einrichtungen sind allerdings mehrmals im Jahr zu den Ferienzeiten geschlossen. Erkundigen sollte man sich also, wie viele Tage im Jahr die Einrichtung geschlossen ist und ob es Möglichkeiten gibt, die Kinder in dieser Zeit anders zu betreuen: in einer Notgruppe zu Beispiel oder in einer anderen Kita.

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