Eine Kita für mein Kind. Eine Mutter berichtet
Eine Kita für mein Kind
Bildungsweb hat eine junge Mutter getroffen, deren Kind seit einem Jahr eine Kita besucht. Worauf sie geachtet hat, was ihr wichtig war und wie es ihrem Sohn in der Kita geht, verrät sie hier.
1. Wie alt ist Ihr Kind und warum haben sie sich für eine Kita entschieden?
Mein Sohn wird im März zwei Jahre alt. Er besucht seit gut einem Jahr die Kita , weil ich natürlich arbeiten gehen muss und nicht länger als ein Jahr zu Hause bleiben wollte.
In Hamburg sind die meisten Kitas an das Gutscheinsystem angebunden. Ich habe für ihn einen 10h-Kita-Gutschein. Das bedeutet er könnte jeden Tag zehn Stunden die Kita besuchen. Meist ist er von 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr dort.
2. Worauf haben Sie bei der Auswahl der Kita geachtet?
So richtige Auswahlkriterien hatte ich nicht. Ich habe mit meinem Sohn zusammen die Einrichtung besucht, Fragen gestellt und das „Gewusel“ auf mich wirken lassen. Vor allem habe ich auf die anderen Kinder geachtet. Die sind, denke ich, der beste Spiegel dafür, wie es dort hergeht. Lachen sie, spielen sie vergnügt – scheint erst mal das Wichtigste gegeben.
3. Was ist Ihnen dabei besonders wichtig?
Besonders wichtig war mir der Umgang der Erzieher mit den Kindern und wie die Erzieher auf meine Fragen reagierten. Die meisten Erzieher dort sind recht jung und konnten dennoch kompetent antworten und alles erklären. Sehr kritisch beäugte ich die Räumlichkeiten und den ausreichenden Platz zum Spielen.
4. Spielt(e) ein besonderes pädagogisches Konzept, wie Montessori oder Waldorf, für Sie eine Rolle?
Nein, zumindest nicht primär. Diese Optionen hat man auch nicht immer. Eigentlich herrscht ja immer ein Mangel an Kitaplätzen, so dass die Auswahl eh schon begrenzt ist. In der Regel weisen aber fast alle Konzepte von Kitas heutzutage Züge der Reformpädagogik auf.
