Spielplatz für Erzieherinnen – die Bildungsmesse didacta in Hannover Teil 2
Qualität der Erzieher-Ausbildung
Die jungen Erzieherinnen merken an, dass die Ausbildung zwar gut ist, aber eine akademische Ausbildung, also ein Hochschulstudium sinnvoller wäre. Wobei solch ein Studium auch sehr praxisorientiert sein müsse. Aufgrund der Anforderungen, die die Erzieher-Ausbildung derzeit an die Schüler stelle, merke man doch sehr den Unterschied der einzelnen Erzieher-Schüler: Dies merke man auch wieder im Unterrichtsniveau. Erwähnt wird auch, dass möglicherweise Einstellungstests sinnvoll wären.
Warum Erzieher?
Die Motivationen und Gründe, warum sich junge Menschen dafür entscheiden, Erzieher zu werden, sind höchst individuell: Die Antworten reichen vom Persönlichen „weil ich Kinder mag“ und „weil man so viel zurückbekommt“, man also einen guten Bezug zu Kindern habe und sich gerne mit ihnen beschäftige bis hin gesellschaftlichen Intentionen wie „weil ich der Gesellschaft etwas Gutes tun will und die Entwicklung von Kindern begleiten will“.
Was ist gut und wo wollen die jungen Frauen hin?
Ihre bisherige Ausbildungszeit (Sozialassistentinnen sind sie ja schon) betrachten sich rückblickend mit gemischten Gefühlen. Dies läge auch an der Strukturierung der Ausbildung. Besonders gut haben ihnen aber immer die Praktika gefallen: Der direkte Kontakt mit den Kindern in der Kita und im Kita-Alltag das Gelernte direkt anwenden. Und was kommt nach der Ausbildung? Einige wissen es noch nicht, eine möchte in eine Krippe, eine in die Heimarbeit und mit Jugendlichen arbeiten und andere in eine sonderpädagogische Kita. Eineinhalb Jahre haben sie alle ja noch.
